KREDIT- UND DEBITKARTEN

Von der Idee zum alltäglichen Gebrauch.

Seit 1998 hat sich der abgewickelte Umsatz über Kredit- und Debitkarten in der Schweiz mehr als verdoppelt: auf 45 Milliarden Schweizer Franken. Ein Viertel aller Zahlungen in der Schweiz wird heute bargeldlos abgewickelt – Tendenz steigend. Wir rechnen damit, dass in den nächsten sieben bis zehn Jahren die Hälfte aller Transaktionen über Kredit- und Debitkarten laufen. Rund 12 Millionen Kredit- und Debitkarten sind in der Schweiz im Umlauf. Über 360'000 Akzeptanzstellen stehen den Konsumenten zur Verfügung. Der bargeldlose Zahlungsverkehr ist Alltag.

Die Entwicklung der Kreditkarte darf auf eine lange Historie zurückblicken. Bereits im Jahre 1887 umschreibt Schriftsteller Edward Bellamy in seinem Science Fiction-Roman den bargeldlosen Zahlungsverkehr. 1914 geben Western Union und General Petroleum Corporation in Amerika ausgewählten Autobesitzern erstmals Papierkarten mit Kreditfunktion ab.

Die Idee der Kreditkarte im heutigen Sinne entstand 1949 aus einem Missgeschick: Bei einem Restaurantbesuch stellt Frank McNamara fest, dass er seine Geldbörse zu Hause vergessen hat. Das bringt ihn auf die Idee, Kreditkarten auf den Markt zu bringen – Diners Club ist geboren. Bereits ein Jahr nach Firmengründung akzeptieren 330 Unternehmen das neue Zahlungsmittel und über 40'000 Karten sind im Umlauf.